Konzept

Konzept des KinderSpassVereins (KSV Hamburg e.V.)

gegr.:04.09.2006 in Hamburg

1.Vorsitzender : Dimitrios Panagiotidis
2.Vorsitzender : Thomas Landschoof

Gesch√§ftsf√ľhrer/Schatzmeister: Manuela Ulbrich
Jugendwart: Dennis Krahmer

Schriftf√ľhrer. Anastase Xenos

Vereinsitz: Hamburg, Bernstorffstraße 160 G), 22767 Hamburg

Vereinsregisternr: 19286

Mitglied beim Hamburger Sport Bund  ( HSB )

1.Allgemeine Ausgangssituation

Die Erfahrungswerte der Gr√ľndungsmitglieder aus jahrelanger aktiver Sportler und -Traineraktivit√§t, das Fachwissen aus beruflichen T√§tigkeiten hinsichtlich Erziehungswissenschaft, P√§dagogik, Soziologie und Sportwissenschaft, sowie empirische Werte und Daten aus Erhebungen √ľber Freizeitverhalten- und Gestaltung im Zusammenhang mit Pers√∂nlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen liegen der konzeptuellen Ausrichtung zu Grunde.
Demnach besteht gerade bei Kindern und Jugendlichen in hohem Ma√üe ein Bewegungsdefizit, sowie einseitige und ungesunde Ess und -Ern√§hrungsgewohnheiten, die bei vielen Kindern und Jugendlichen zu entsprechenden k√∂rperlichen Folgeerscheinungen wie √úbergewicht, Diabetis II und Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems f√ľhren.
Die Ursachen f√ľr Erstere liegen wiederum in einem ver√§nderten Freizeitverhalten ( starke Zunahme von Besch√§ftigung mit audiovisuellen/digitalen Ger√§ten bzw. Medien), sowie einem zunehmenden Verlust der sozialen Bedeutung gemeinschaftlich -famili√§rer Werte, -wie z.B. gemeinsame Mahlzeiten/ Ausfl√ľge ua.- durch¬† gesellschaftlich-strukturelle Ver√§nderungen auf der soziologischen Mesoebene ( Zunahme von getrenntlebenden Ehepartnern/ Zunahme berufst√§tiger Alleinerziehender/¬† Zunahme von sog. Vieljobbern , aber auch der Ausdehnung der Unterrichtszeit in die Nachmittagszeit an vielen Schulen).
Dar√ľber hinaus ist der Zusammenhang zwischen Bildungsgrad und Ern√§hrungsweise wissenschaftlich fundiert nachgewiesen. In bildungsfernen Familien wird weniger Wert auf vielseitige und ausgewogene Ern√§hrung gelegt ‚Äď mit urs√§chlich ist sicherlich auch das wesentlich geringe Einkommen in diesen Familien.
Da in sozialen Brennpunkten das Durchschnittseinkommen und der Bildungsgrad eher niedriger sind, treten hier Erscheinungen wie ernährungsbedingte und durch Bewegungsmangel resp. wenig gesundheitsbewusste Lebensweise verursachte körperliche Leiden häufiger bei Kindern und Jugendlichen auf als in anderen Regionen.  Gerade hier möchte der KSV Hamburg e.V. sich besonders engagieren und aktiv sein, gleichwohl der
Verein in möglichst vielen Stadtteilen seine Angebote errichten, unterhalten und ausbauen möchte.
2. Zielbestimmungen

Die konzeptuellen Ziele werden bestimmt von den konkreten Angeboten des Vereins:

Рden sogenannten Sportcampangeboten während der Schulferien und

– den Offenen Sportangeboten in den Stadtteilen

Sie differieren ,weisen partiell aber auch Kongruenzen auf.

2.1. Zielsetzung bei den sogenannten Trainingscamps

Die sogenannten Trainingscamps sollen dem Bedarf an aktiver  und strukturierter Freizeitgestaltung während der SchulFerienzeiten durch ein dem Alter des Kindes/Jugendlichen entsprechendes attraktives, Abenteuer/erlebnispädagogisches und sportbezogenes Angebot zu entsprechen.

Dadurch wird:

– Kindern und Jugendlichen, die bereits k√∂rperlich/sportlich ( privat oder im Verein) aktiv sind, ein g√§nzlich anderes Sport- und Freizeitangebot unterbreitet, welches die bereits genutzten Angebote jedoch erg√§nzt und unterst√ľtzt, indem es die bereits erworbenen Kenntnisse und F√§higkeiten weiter verbessert und intensiviert, aber auch neue Anregungen und Impulse f√ľr andere sportliche Aktivit√§ten, Erfahrungen und Erkenntnisse liefert –¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† und es werden
– in der Vergangenheit weniger (sportlich) aktive Kindern und Jugendliche, oder solche, die frustrations / mi√üerfolgsbedingt ihre Aktivit√§ten wieder eingestellt oder reduziert haben, durch Erfolgserlebnisse, Spa√ü an den (sportlichen) Aktivit√§ten und der gro√üen Gemeinschaft – schon w√§hrend, aber auch nach der Zeit unserer Camps- durch die hiermit verbundenen Erinnerungen positiv¬† beeinflusst und motiviert , ohne Druck auf diese auszu√ľben, so dass sie aus sich selbst heraus zu der √úberzeugung kommen, dass Sport treiben ( sportliche Aktivit√§ten) f√ľr sie eine sinnvolle Bet√§tigung ist, die viel Spa√ü macht.

Durch die Vielzahl von Sport- und¬† Freizeitangeboten w√§hrend der Camps,¬† einschlie√ülich des sozialen Miteinanders und des daraus resultierenden Gemeinschaftsgef√ľhls soll den Kindern und Jugendlichen Erfahrungen erm√∂glicht werden, mit denen sie ein hohes Ma√ü an Spa√ü und Freude an dem Erlebten verbinden und nicht vergessen werden.
Spass und Freude die sind die gr√∂√üten intrinsischen Motivatoren f√ľr eine anhaltende¬†¬†¬†¬†¬†¬† Lern- und Handlungsbereitschaft.
Sportliche Betätigung wird  infolgedessen:
Рals Spaß,-Lern,-und Herausforderungsmöglichkeit gesehen, um eigene
Grenzen zu / Fähigkeiten zu verbessern, oder neue Anreize zu finden.
– Dies wiederum f√ľhrt¬† zu einer ausgeglichenen und positiv gestimmten¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† emotional- psychologischen Grundeinstellung.
– Die gewonnenen positiven Erfahrungen, Erkenntnisse, F√§higkeiten, Einstellungen verhelfen den Kindern und Jugendlichen zu St√§rkung des Selbstbewusstseins/ Selbstwertgef√ľhls und damit des Selbstbildes, welches wiederum f√ľr eine stabile Pers√∂nlichkeitsentwicklung Grundvoraussetzung ist.
Die feste , aber individuell variable Struktur und Gestaltung/ Abl√§ufe der Trainingstage , angefangen mit dem gemeinsamen Fr√ľhst√ľck, der individuellen √úberlegung , welches Sportangebot am Tage gew√§hlt wird,¬† dem gemeinsamen Mittagessen, sowie dem Nachmittagsangebot aus Abenteuer- und erlebnisp√§dagogischen Elementen, Sportevents und/ oder zweiter Trainingseinheit zielen bei den Kindern auf eine nachhaltige Pr√§gung der Handlungsmotivation und damit der Handlungsmuster durch den Erwerb sozialer Kompetenzen ab.
Die Teilnehmer sollen auf der Basis von Vorhersehbarkeit und Vertrauen in die Lage versetzt werden, selbst√§ndig und bewusst von den verschiedenen M√∂glichkeiten des Angebots Gebrauch zu¬† machen und zu erkennen,- warum sie sich f√ľr welche Angebote entscheiden.

РKindern und Jugendlichen soll der korrelierende Zusammenhang zwischen Gesundheit, Sport und gesunder Ernährung durch das Vorleben der zuständigen Trainerbetreuer und des zuständigen Personals (als  lerntheoretisches Rollenhandeln ) nahegebracht und verdeutlicht werden, sowie
Рdie  positive Auswirkung sportlich-aktiver und gesundheits-bewusster Lebensweise auf das  Selbstbild resp. Selbstkonzept an/bei passender Gelegenheit, also jeweils situativ (z.B.  bei sozial-kommunikativen Anlässen wie dem gemeinsamen Mittagessen) erläutert werden.
Die Komplexit√§t des Angebotes, einschlie√ülich seiner konzeptuellen Ziele, erfordert die Einbeziehung p√§dagogischer Arbeitsweisen hinsichtlich Gestaltung und Durchf√ľhrung des (Ferien)Freizeitangebotes.
Die Trainer/Betreuer und die weiteren zuständigen Mitarbeiter arbeiten auf der Basis von  handlungsorientierten pädagogischen Ansätzen ( Dazu gehören vor allem ganzheitliche Ansätze, Grundsätze der Akzeptanz und das Lernen mit allen Sinnen ).

2.2. Zielsetzung bei den Offenen Sportangeboten
Der KinderSpassVerein bietet in Kooperation mit anderen Vereinen und Schulen sog. Offene Sportangebote an, die sich aufgrund ihrer Gestaltung und Zielsetzungen an den sogenannten Angeboten Offener Kinder- und Jugendarbeit orientieren, und so neben der Initiation sportlicher Aktivität und Erfahrung/ Erlebnisse (vor allem) auch soziale und sozial-pädagogische Intentionen  beinhalten, und sich dadurch von den Angeboten anderer Vereine deutlich unterscheiden.

Dies erfordert auch gerade hier die Einbeziehung pädagogischer Ansätze und Methodik:

РDurch die Vermittlung  von Körper- und  Gesundheitsbewußtsein, realistischer  Selbst und-Fremdwahrnehmung, sowie der sog. Selbstwirksamkeit, die bei allen Kindern und Jugendlichen gefördert/erreicht werden soll, so dass als mittel/langfristiges Ziel der Aufbau eines positiven Selbstbildes angestrebt wird, orientieren sich die Verantwortlichen Trainer/Betreuer an handlungsorientierten, gesamtheitlichen und systemischen Ansätzen.

Aufgrund der Niedrigschwelligkeit dieses Angebotes wird eine große Anzahl von Kindern und Jugendlichen,   insbesondere in den sozialen Brennpunkten , aber auch in sozial unauffälligen Stadtteilen erreicht.

Bei dieser Vereinstätigkeit werden folgende Ziel-Schwerpunkte angestrebt:

РDie Ermöglichung einer regelmäßige Teilnahme an einem kostenlosen Sportangebot und damit einer sinnvollen Freizeitgestaltung zur

–¬† Schaffung eines Erfahrungs-und Erlebnisraumes mit dem Ziel der Verbesserung kognitiv-emotionaler und physischer F√§higkeiten, sowie der Erweiterung sozialer Kompetenzen mit Schwerpunkt der Eigen- und Fremdwahrnehmung, Kommunikation, Motivation und Konfliktf√§higkeit ( sog.soft skills) und

Рdurch integrative und partizipativ- methodische Ansätze wird ein Miteinander von  Kindern und Jugendlichen unterschiedlichster sozialer und kultureller Herkunft im Rahmen von Regelwerken und pädagogischen Grundsätzen der Ganzheitlichkeit und  Akzeptanz angestrebt.

РGerade Kindern aus sozial schwachen, bildungsfernen und sogenannten Familien mit Migrantenhintergrund  soll hier die Möglichkeit gegeben werden, an Kultur-und bildungsorientierten Veranstaltungen und Angeboten ( Sport ist Teil und Ausdruck der gesellschaftlichen Kultur) teilzunehmen und diese auch mitzugestalten.
Diese M√∂glichkeit haben sie sonst h√§ufig aus unterschiedlichen Gr√ľnden nicht.

2.2.1. Offene Sportangebote- sozialgesellschaftliche Verantwortung/ Zielsetzung

Die Vereinsf√ľhrung und die Verantwortlichen des Vereins , die in ihrer Gesamtheit selbst eine gro√üe kulturelle Vielfalt, einschlie√ülich entsprechender Lebensl√§ufe, die durch eigene Migrantenstati- und Schicksale bestimmt wurden, und denen daher die vielf√§ltigen Schwierigkeiten von ausl√§ndischen Mitb√ľrgern und Menschen mit Migrantenhintergrund, gerade auch von Kindern und Jugendlichen bei der gesellschaftlichen Integration¬† bekannt oder sogar vertraut sind, m√∂chten mit der Vereinst√§tigkeit in den Bereichen der Offenen SportAngebote eine besondere Verantwortung
f√ľr eben diese Heranwachsenden, und damit vor allem auch eine sozialgesellschaftliche √ľbernehmen, weil die Vereinsf√ľhrung¬† im Rahmen dieser Angebote besonders gute Chancen und M√∂glichkeiten sieht, die gesellschaftliche Integration dieser Gruppen zu unterst√ľtzen, zu f√∂rdern und zu verbessern und damit einen sozialgesellschaftlichen Beitrag
– zum einen f√ľr eine gesellschaftliche Minderheit benachteiligter Jugendlicher und
– zum anderen f√ľr die Gesellschaft als den Staat tragende menschliche Gemeinschaft zu leisten.
Denn der Blickwinkel sollte möglichst immer zweidimensional sein:
РNur sozialkompetente Jugendliche wollen/können integriert werden und dadurch gesellschaftlich und existenziell sicher leben
Рnur eine informierte “kompetente“ Gesellschaft kann integrieren und dadurch wachsen und fester/stärker werden.
Dementsprechend ist die methodische Vorgehensweise bilateral, dabei aber nicht gleich in Umfang und Intensität, weil die Arbeit innerhalb des Angebotes mit den Heranwachsenden klar im Vordergrund steht.

Die als sozialgesellschaftliche Zielsetzung soll einerseits erreicht werden, indem
– Heranwachsende durch die Teilnahme an den Offenen Sportangeboten an wichtige Umgangsregeln des Miteinanders wie Toleranz, Respekt und Grenzen anderer, die ebenso auf allen h√∂heren Ebenen des gesellschaftlichen Miteinanders ( Familie, Schule, Berufsst√§tte , staatliche/politische Teilhabe) unabdingbare Voraussetzungen und gleichzeitig Ausdruck des gesellschaftlich-demokratischen Wertesystems darstellen,¬† herangef√ľhrt werden und diese idealerweise internalisieren.
Рdamit verbundenen Kompetenzen auch Denk- und Handlungsmuster der Heranwachsenden beeinflussen und prägen, die das Leben  innerhalb einer
РGesellschaft und der Teilhabe an dieser ermöglichen, erleichtern, und als  erstrebenswert erscheinen lassen.
– das sich im Rahmen des Angebots bei den Kindern und Jugendlichen entwickelnde Zugeh√∂rigkeits- und Solidarit√§tsgef√ľhl mit diesem und den Gruppenteilnehmern, sowie der Identifizierung mit dem Angebot -als Teil einer kulturellen Ausdrucksform unserer Gesellschaft- sich mittel-bis langfristig auch dahingehend auswirkt, dass die Teilnehmer sich auch als Teil der Gesamtgesellschaft begreifen und mit dieser identifizieren
( = das Angebot als ein Mikrokosmus der Gesellschaft verdeutlichen ).

und andererseits:
Vorbehalte gegen junge Menschen mit Migrantenhintergrund durch den Austausch und Interaktion aller Teilnehmer, Vereinsaktiven, Mitglieder
– untereinander und innerhalb des Vereins, aber auch durch die Teilnahme der Offenen Sportgruppen an regionalen Wettbewerben, die √úbertragung von repr√§sentativer Verantwortung als Jugendgruppenleiter, die √úberleitung von Jugendlichen in andere Vereine zur F√∂rderung von St√§rken und F√§higkeiten, die Zusammenarbeit des Vereins mit zust√§ndigen Beh√∂rden, √Ąmtern, Einrichtungen – bei ‚Äěau√üenstehenden‚Äú Dritten abgebaut werden
– Dadurch die Bereitschaft auf der gesellschaftlichen Meso -und Makroebene f√ľr einen akzeptierenden und vorurteilsfreien Umgang mit jugendlichen Migranten im Wege der sog. Aggregation verbessert werden, was Voraussetzung f√ľr eine umfangreiche Integration seitens der Gesellschaft ist.

2.2.2 Grenzen der Vereinsarbeit/ Intensivierung

Bez√ľglich der soeben angesprochenen Zielsetzung st√∂√üt der Verein nicht nur wegen der Schwerpunktarbeit als Sportverein , sondern auch wegen der finanziellen und personellen Ausstattung und Ressourcen immer wieder an seine Grenzen. Zuk√ľnftig ist geplant, diese Vereinsarbeit mit Hilfe von Finanzen durch Foundraising und der Bezuschussung durch staatliche Gelder weiter auszubauen und zu intensivieren. Die Vereinsf√ľhrung sieht in der Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen in sozialen Brennpunkten mittel-und langfristig einen seiner Schwerpunkte.

3.Beschreibung der Angebote

Die¬† zwei gro√üen Bereiche Fussballcamps (Sportcamps) und Offene Sportangebote au√üerschulischer Art weichen nicht nur hinsichtlich ihrer Zielsetzung, sondern auch bez√ľglich ihrer Art, Umfang, und Gestaltung deutlich voneinander ab.

3.1. Die Angebote der Sportcamps

Diese Angebote finden bisher ausschlie√ülich in den Hamburger Schulferien an f√ľnf verschiedenen Standorten in f√ľnf verschiedenen Stadtteilen statt und zwar in Eimsb√ľttel, Altona, Bergedorf ,Bergstedt, Wilhelmsburg / Harburg und Barmbek.

Bei vier der f√ľnf Standorte dienen schulische Anlagen und Geb√§ude als Basis und Ausgangspunkt f√ľr die weiteren Aktivit√§ten.

In Barmbek findet , weil hier der Stadtpark schwerpunktmäßig mit all seinen Möglichkeiten genutzt werden soll/kann, die Unterbringung und das gemeinschaftliche Miteinander in komfortablen, sehr stabilen AllwetterGroßraumzelten statt
Bei der Durchf√ľhrung der Sportcampangebote ( aber auch aller anderen) kann der Verein verschiedene st√§dtische/bezirkliche (teilweise auch √Ėffentliche) Einrichtungen¬† und Anlagen aufgrund von Kooperationen und Netzwerken innerhalb der Stadtteile-¬† wie Sporthallen- und Pl√§tze, Schulanlagen z.B. Aulen, Pausenh√∂fe und¬† Pausenhallen, dar√ľberhinaus Abenteuer- und Spielanlagen,¬† nutzen.

Die Sportcamps sind organisierte und strukturierte

– Ganztagesangebote d.h. von morgens ( 9.00Uhr) bis nachmittags ( ca.17.00) mit Vollverpflegung auf der Basis von ausgewogener Ern√§hrung f√ľr heranwachsende bewegungsaktive Menschen

Рeine Woche ( sie können theoretisch mehrfach hintereinander belegt werden),wobei das Angebot in seinem Umfang und Einzelheiten vorher festgelegt ist,

Рdie Schwerpunkte ( Fussball, Tanzen , Selbstverteidigung, teilweise Reiten) von den Kindern innerhalb der Campwoche, aber auch tageweise frei wählbar ist,- ergänzt werden erstere durch

– Abenteuer-und Erlebnisevents ( Kanufahren, Schwimmen gehen, Inlinern, Hockey, Wasserschlacht, H√ľpfburgen und Grillfest, Besuch beim HSV/St.Pauli)

Gruppen- und Gemeinschaftsorientiert d.h. gegliedert in Gruppen a 10-15 Kinder mit einem zust√§ndigen Trainerbetreuer (= Gruppenleitung kleine Gruppe) , wobei auf drei bis f√ľnf Trainerbetreuer und dessen Gruppen¬† ein ‚ÄěSupervisor‚Äú( = Gruppenleitung gro√üe Gruppe) zust√§ndig ist. Diese sind wiederum der Sportcamp/Vereinsleitung direkt unterstellt und verantwortlich. Die Kinder k√∂nnen sich jederzeit bei Fragen, Anregungen, aber auch Problemen jeder Art an ihren zust√§ndigen Trainerbetreuer oder aber auch an den ‚ÄěSupervissor‚Äú direkt wenden. So haben sie immer zwei kompetente Ansprechpartner.

– An allen Aktivit√§ten nimmt das jeweilige Kind/ Jugendlicher entweder mit allen Kindern zusammen- also auch mit allen Gruppen- teil ( Fr√ľhst√ľck, Mittag, teilweise Schwerpunkte und Events), aber partiell auch in der gro√üen Gruppe ( meist ca.30-60 Kinder -meist bei Ausfl√ľgen) oder auch in der kleinen Gruppe ( Besprechungen, Planungen, Absprachen, Spiele).Alle teilnehmenden Kinder/ Jugendlichen befinden sich folglich f√ľr die gesamte Zeit der Teilnahme in st√§ndiger Interaktion mit anderen Teilnehmern/Innen und den TrainerBetreuern/ ‚ÄěSupervision√§ren‚Äú.
– Das Sportcampangebot ist transparent, weil alle Eltern und Kinder vor Beginn zu einem Informationsabend eingeladen werden. Alle Einzelheiten sind dar√ľberhinaus auf der Website des Vereins zu entnehmen , sowie erste wichtige Informationen auch den in allen Stadtteilen ausliegenden Flyern. Au√üerdem werden am Morgen des ersten Camptages alle wichtigen Informationen von der Sportcampleitung vor allen versammelten Kindern und Eltern wiederholt, sowie der einzelne Tagesablauf vorgestellt auf Besonderheiten hingewiesen.
– F√ľr das Angebot ist pro Kind und Woche ein Pauschalbeitrag zu entrichten, der durch den Hamburger Ferienpass, Geschwister- und Mehrfachteilnahme reduzierbar ist.
Au√üerdem k√∂nnen Arbeitslose und Geringverdiener von der Zahlung des Beitrages durch¬† entsprechende Nachweise der Arge und Jobcentern befreit resp. die Kosten von diesen √ľbernommen werden. Der niedrige Pauschalbeitrag ( i.H.v.‚ā¨ 80 pro Woche und Kind ) ist ein Selbstkostenpreis und nur durch zahlreiche geb√ľhrenfreie Nutzungen des Vereins innerhalb seiner Netzwerke m√∂glich.

3.1.Die Offenen Sportangebote

Die Offenen Sportangebote finden in Kooperation mit Schulen oder anderen sozialen Einrichtungen wie Stadtteilkultureinrichtungen, Jugendeinrichtungen ua. statt und sind
hinsichtlich der Trägerschaft( Verein) und Struktur ( Niedrigschwelligkeit), sowie Zielbestimmung ( s.P2.2) auch pädagogische Arbeit i.S. Offener Kinder-und Jugendarbeit.

In den Stadtteilen Altona, Eimsb√ľttel, Osdorf¬† Bahrenfeld und Niendorf finden
Рhauptsächlich in sozialen Brennpunkten dieser Stadtteile-
in schulischen Einrichtungen oder Vereinseinrichtungen- und Anlagen 1-2 pro Woche im Nachmittags- , aber auch im Abendbereich ( Altona, Louise-Schr√∂der-Schule 21.30 Uhr) au√üerhalb des schulischen Bildungsbereichs Offene Sportangebote f√ľr alle interessierten Kinder- und Jugendlichen zwischen 6 ‚Äď 14 Jahren bzw. von 14 -21 statt.

Empirisch gesehen

Diese Angebote werden von mindestens einem qualifiziertem Trainer geleitet, der dar√ľber hinaus im Normalfall zus√§tzliche erzieherischen/p√§dagogischen Qualifikationen, sei es durch entsprechende berufsbildende Abschl√ľsse, oder aber durch mehrj√§hrige Erfahrungen in diesen Berufsbildern, aufweist.

Daraus ergeben sich f√ľr die Vereinsarbeit zwei wesentliche p√§dagogische Ans√§tze

hinsichtlich Gestaltung und Durchf√ľhrung des (Ferien)Freizeitangebotes orientieren sich Trainerbetreuer und die weiteren zust√§ndigen Mitarbeiter an handlungsorientierten und ganzheitlichen p√§dagogischen Ans√§tzen ( Dazu geh√∂ren vor allem ganzheitliche Ans√§tze, Grunds√§tze der Akzeptanz und das Lernen mit allen Sinnen )

a)  ist abhängig von der Anzahl der Teilnehmer

b) auf 10 bis 15 Kinder ein Betreuer

c)  20 (heutiger Stand)

d) 5 Standorte: Stadtpark, Eimsb√ľttel, Altona, Bergstedt, Harburg

e) – f√ľr Stadtpark wird Platz 3¬† der Schulsportplatz und die Sporthalle der Grundschule Carl-Cohn-Strasse vom Bezirksamt Nord zur Verf√ľgung gestellt

– f√ľr Bergstedt werden 2 Sporthallen( Grundschule Bergstedt + Gesamtschule Bergstedt), die Aula der Grundschule Bergstedt und der Sportplatz¬† des Fu√üballvereins¬† SV Bergstedt vom Bezirksamt Wandsbek zur Verf√ľgung gestellt.
– f√ľr Altona wird die Sporthalle + Schulsportplatz der Grundschule Louise Schroeder und der Sportplatz des Fu√üballvereins Teutonia 10 vom Bezirksamt Altona zur Verf√ľgung gestellt.

– f√ľr Eimsb√ľttel wird die Sporthalle der Grundschule Rellinger Stra√üe vom Bezirksamt Eimsb√ľttel zur Verf√ľgung gestellt
–¬† f√ľr Harburg wird die Sporthalle der Grundschule Kapellenweg und der Sportplatz der Freien Sportvereinigung FSV Harburg vom Bezirksamt Harburg zur Verf√ľgung gestellt.

f ) РSchulen: Grundschule Rellinger Strasse, Grundschule Bergstedt, Ganztagsgrundschule Louise Schroeder, Grundschule Tornquist Straße, Gesamtschule Bergstedt, Grundschule Carl-Cohn-Straße, Stadtteilschule am Hafen in Altona, Grundschule Forsmann Straße
– Bezirks√§mter: Bezirksamt Altona, Bezirksamt Nord, Bezirksamt Eimsb√ľttel, Bezirksamt Harburg, Bezirksamt Wandsbek, Gartenbauamt Nord,
– Vereine: Teutonia 10, Teutonia 05, Altona 93, ETV, Blau Weiss Ellas, FC Ellas, FSV Harburg, H.E.B.C, Gr√ľn Weiss Eimsb√ľttel, SV Eppendorf Gro√ü Borstel,
SC Sternschanze, ATV?, Hansa 10/11, TSV Sasel, Lemsahler SV, SV Bergstedt,
SC Sperber, SV Groß Flottbek, SV Eidelstedt, BSV 19, SV Lohkamp,
SC Nienstedten, Vfl Hamonia, Union 03 etc…

g Рgeplant sind kostenlose Angebote außerhalb des Schulunterrichts (Kooperation-Schule-Verein) und Vereinsmodel Schule РVerein die vom HSB gefördert werden.

– offene Angebote an sozialen Brennpunkten (Altona , St. Pauli, Eimsb√ľttel, Osdorf,¬†¬† Bahrenfeld,Stellingen (Integration durch den Sport)

РMitternachtsfußball (Integration durch den Sport)

– sportliche Tagesausfl√ľge f√ľr alle Hamburger Schulen im Stadtpark und Altona

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